Naturverbundene und romantische Lebensgeschichte 

Die Magie der Trohpa

Lando-Bände

Die Reihe schildert Landos abenteuerliche Lebens- und Liebesgeschichte zwischen Dschungel und Meer: Bücher, E-Books. Bereits 3 Bände dieser ebenfalls in Rodiwana spielenden Romanreihe sind veröffentlicht, Band 4 entsteht gerade.


ISBN Paperback, E-Book, Hardcover BoD

1. Lando an der Dschungelküste
ISBN-13: 9783756891580 - Paperback - BoD
ISBN-13: 9783756811786  - E-Book - BoD  
ISBN-13: 9783756811311 - Hardcover - BoD

2. Lando auf Arlandos Spuren
ISBN-13: 9783734721984  - Paperback - BoD
ISBN-13: 9783757855055  - E-Book - BoD
ISBN-13: 9783734727412 - Hardcover - BoD

3. Lando zwischen den Welten
ISBN-13: 9783756812516 - Paperback - BoD 

ISBN-13: 9783758376498 - E-Book - BoD
ISBN: 978-3-384-01303-3 - Hardcover - tredition

Die Fortsetzung ist gerade in Arbeit! Siehe: www.federflow.com

Er suchte in den Inhaltsverzeichnissen seiner Schulbücher und Bücher nach dem Wort „Seele“, doch er fand es nirgends. Lando blätterte auch die anderen Bücher durch. Nur in dem Buch über Fischfang, das ihm sein Vater geschenkt hatte, stand etwas über „die Seele des Fischers“, aber damit war die Sehnsucht nach dem Meer gemeint. So eine Fischerseele hatte er bestimmt nicht.


Zitat aus Die Magie der Trohpa, Band 1: Lando an der Dschungelküste


Genre

Saga - Reihe 2 in Rodiwana - 
Fortsetzung von Rodiwana: Landos abenteuerliche Lebensgeschichte

Leseempfehlung: Naturverbundene Abenteuergeschichten, Piraten, Seefahrt, Reiten, Dschungel, Liebe, Magie, Zeitreisen 

Genre: Low-Fantasy-Saga, Abenteuergeschichte, naturverbundene Lebensgeschichte zwischen Dschungel und Meer, maritim, magisch-poetisch, für Leserinnen und Leser ab 10 Jahren und für Erwachsene geeignet, auch zum Vorlesen geeignet. 

Inhalt

Saga - Reihe 2 -
Entwicklungsromane zwischen Dschungel und Meer: Der Nachfahre der Familie Fjordt aus "Rodiwana", Lando, ein Kiemenjunge, der sich vor dem Tauchen und dem Meer fürchtet, steht hier im Mittelpunkt des Geschehens. Obwohl er die legendäre Fischhandelsfirma "Fjordt" an der Steilküste übernehmen soll, begeistert er sich immer mehr für den Dschungel und seine "magischen" Ureinwohner, die "Trohpa". Landos abenteuerliche und sehr naturverbundene Lebensgeschichte wird in den Bänden dieser Reihe geschildert.  

Schlagworte / #

#Kindheit, Jugend, Meer, Tauchen, Fischfang, Erziehung, Vater-Sohn-Konflikte, Natur, Botanik, erste Liebe, Freundschaft, erwachsen werden, Dschungel, Ureinwohner, andere Kultur, Liebe, Magie, Zeitreisen

Lando und die Natur

Lando wusste, dass es noch viel mehr da draußen gab, als all das, was sie bisher gefunden hatten. Die Natur, die so ein schier unendliches Spektrum voller Erscheinungen erschaffen hatte, war für beide unglaublich beeindruckend. Versteinerungen mit Schnecken, Krebsen und Muscheln waren ihre wichtigsten Schätze. Lando nutzte Einweckgläser, um sie darin zu verwahren. Die Pflanzen hingegen pressten sie in den dicken Bilanzbüchern, die William nicht mehr benötigte. 


Zitat aus Die Magie der Trohpa, Band 1: Lando an der Dschungelküste

Die Magie der Trohpa, Band 1

Lando an der Dschungelküste

von Bente Amlandt
Paperback 16 €
360 S. , Books on Demand
ISBN-13: 9783756891580
Erscheinungsdatum: 28.12.2022

eBook- Preis im Shop
Books on Demand
ISBN-13: 9783756811786 

Hardcover 26,99 €
360 S., Books on Demand  
ISBN-13: 9783756811311 

Die Magie der Trohpa, Band 2

Lando auf Arlandos Spuren

von Bente Amlandt  
Paperback 16 € 
370 S., Books on Demand  
ISBN-13: 9783734721984
Erscheinungsdatum: 10.02.2023

eBook- Preis im Shop
 Books on Demand 
ISBN-13: 9783757855055 

Hardcover 26,99 €
 370 S., Books on Demand 
ISBN-13: 9783734727412 


Lando und die Erwachsenen

Es war wie mit dem Meer: Es gab die Welt über den Wellen, die der Schiffe und die der Felseninsel und es gab die Welt unter den Wellen und die war voller Giftfische, Wracks und verrosteter Anker. Nicht zu vergessen: Das gruselige schwarze Schloss der finsteren Meerjungfrau Meranka befand sich auch dort unten! Lando dachte, dass die Welt, die er heute zufällig im Hause der Rockwens kennengelernt hatte, auch so eine halbe Meranka-Welt war. Dort blühten schöne Landschaften an den Wänden, aber es grinsten Monster im Garten. Hinter einem Pavillon lächelte ein fremder Filippo. Was für ein schräger Zirkus! 


Zitat aus: "Lando auf Arlandos Spuren", Die Magie der Trohpa, Band 2
von Bente Amlandt
 

Die Magie der Trohpa, Band 3

Lando zwischen den Welten

von Bente Amlandt
Paperback 19 €
472 S., Books on Demand
ISBN-13: 9783756812516
Erscheinungsdatum: 24.09.2023
 
eBook- Preis im Shop
Books on Demand
ISBN-13: 9783758376498
 
Hardcover: 29,- € bei Tredition
ISBN: 978-3-384-01303-3
Seiten: 472

Leseprobe - Band 1

Lando an der Dschungelküste

Die Magie der Trohpa, Band 1 von Bente Amlandt
Beginn des Kapitels "Das Muschelabzeichen"

 

Henna wollte als Erste springen. Sie löste sich umständlich aus ihrem Bademantel. Bevor sie das Sprungbrett betrat, zog sie sich ein Haargummi vom Handgelenk, um damit ihre roten Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen-zubinden. Anschließend zupfte sie am Ausschnitt ihres geblümten Badeanzugs herum, als hätte sie darunter etwas zu verbergen. 

„So eine Diva!“, flüsterte Ken seinem besten Freund zu. Lando nickte. Während er sich an seinen Kiemen kratzte, hoffte er, dass dieser Tauchkurs ihm nicht seinen Geburtstag verderben würde. 

Endlich war Henna am Ende des Sprungbretts angelangt. Sie hielt sich ihre Nase zu und sprang dann kerzengerade mit den Füßen voran ins Ostmeer. Brandon und Piet klatschten. 

„Willst du jetzt springen, Ken?“, fragte Leopold. 

Daraufhin bejahte Ken leise. Als er sich die große gelbe Taucherbrille über seine Brille schob, zitterten seine Finger. 

Lando hörte Piet auf der gegenüberliegenden Bootsbank sagen: „Ich wusste gar nicht, dass Eulen auch tauchen können!“ 

Leopold bat ihn um Ruhe. Dann ermutigte er Ken Flammers: „Beim letzten Mal hat es doch auch ganz gut geklappt!“ 

Ken tappte auf das Brett. Er sah erst auf der rechten, dann auf der linken Seite hinunter. Er nahm all seinen Mut zusammen und plumpste schließlich ins Wasser. Kurz darauf schwamm er hektisch neben Henna. 

„Okay, jetzt kommt der schnellste und stärkste Ranger des Trohpa-Dschungels!“, verkündete Brandon. Er drückte Piet beiseite. Anschließend ging er spaßeshalber wie ein Sprinter in die Knie. Henna feuerte ihn vom Wasser aus an: „Los, Montiga-Tiger, lauf!“ Daraufhin fuchtelte Brandon mit seinen zu Tatzen gekrümmten Fingern in der Luft herum und fauchte. Piet gab das Startzeichen. Sofort lief Brandon so schnell und sorglos über das Sprungbrett, als handelte es sich dabei um eine Brücke. Noch in der Luft rannten seine Beine und fuchtelten seine Tatzen, bis er klatschend im Meer landete. 

 

Henna lachte. Danach war Piet an der Reihe. Wie so oft war die Lücke zwischen seinen Schneidezähnen zu sehen, weil er so breit grinste. Mit geradem Rücken betrat er das Sprungbrett. Er schob sich seine glatten, hellbraunen Haare aus der Stirn. Dann lächelte er seinem Publikum im Wasser zu. „Henna, jetzt zeig ich dir mal, wie ein Profi das macht!“ 

Piet stellte seine Füße parallel nebeneinander, beugte seinen Kopf zwischen seine Arme, wippte und sprang schließlich mit Schwung auf das Brett, um in einem eleganten Bogen kopfüber ins Ostmeer einzutauchen. Dabei verursachte er nicht das geringste Geräusch und kaum Wellen. Nachdem Piet wieder aufgetaucht war, fragte er seine Freunde: „Na, was sagt ihr nun?“ 

„Angeber!“, rief Brandon. 

Auch Henna lobte den gekonnten Sprung nicht, weil sie erneut zum Sprungbrett hochblickte. 

Daraufhin sah Piet ebenfalls nach oben. 

„Na los, Fisch!“, rief er. 

Anschließend sagte er zu Brandon und Henna: „Das schafft der nie!“ 

„Auf gar keinen Fall!“, pflichtete Henna ihm bei. 

Brandon interessierte das Spektakel nicht, er holte tief Luft und tauchte hinab. 

„Er ist ja noch nie gesprungen.“, flüsterte Henna nun Piet zu. „Vielleicht funktionieren seine Kiemen nicht.“ 


Henna verstummte augenblicklich, als Leopold sich über den Bootsrand beugte. Mit einer Handbewegung wies er Henna und Piet an, sich weiter vom Boot zu entfernen. Die Schüler folgten Brandon, um im ersten Riff nach Mondmuscheln zu tauchen. Ken Flammers blieb unbemerkt von Leopold unter dem Sprungbrett am Boot. Dort klammerte er sich an einem Tau fest. 

Lando war froh darüber, dass die drei größten Angeber seiner Klasse ihn nun endlich mit ihren Blicken verschonten. Es ärgerte ihn immer noch, dass Henna sich am Strand über seine Füße lustig gemacht hatte. Sie hatte gemeint, wenn er länger im Sand stehen bleiben würde, dann würden vielleicht Wurzeln aus seinen Schwimmhäuten sprießen und dann hätte er ja Glück, weil er nicht zum Tauchen gehen müsste. 

Jetzt schienen ihn unsichtbare Wurzeln auf dem Sprungbrett festzuhalten. Bei Piet und Brandon hatte es so leicht ausgesehen! Ihm war es so vorgekommen, als hätte das Sprungbrett ihnen magische Flügel verliehen. Doch ihn hielt dieses Brett wie ein Magnet fest. Es war ein Wunder, dass Leopold noch nicht mit ihm geschimpft hatte. 

Heute, beim vierten Tauchkurs, würde er vielleicht doch ausflippen, ihn packen und ins Meer werfen. Verstehen könnte Lando es. Aber nein, das wäre nicht Leopolds Art. Er würde wohl auch dann noch geduldig warten, wenn sein Bart schon grau wäre und Lando längst erwachsen. 

Mit dem Gefühl, dass in diesem Moment in der Tat gerade Jahre vergingen, sah Lando auf das Sprungbrett. Dann betrachtete er die Schwimmhäute zwischen seinen Zehen. Wie sehr er seine Flossenfüße hasste! Auch die Kiemen an seinem Hals waren ihm zuwider. Es nützte ihm nichts, mit ihnen unter Wasser atmen zu können, weil in den Tiefen des Ostmeeres grauenvolle Wesen lauerten. In der Nähe der Felseninsel vermutete Lando die Geister vieler ertrunkener Seefahrer und Piraten. Ein im ersten Riff verirrter Piratengeist könnte ihn mit sich ins offene Meer hinausziehen. 

Als sein Sklave müsste er ihm dann dabei helfen, weitere Opfer unter Wasser zu ziehen. So etwas machten Piratengeister nur mit Kiemenmenschen. … 

Sein Vater sagte ihm oft, er hätte zu viel Fantasie. Aber Frau Loring hatte seine letzte Geschichte gelobt. „Sehr fantasievoll, Lando!“, hatte sie gesagt. Zumindest Ken glaubte ihm. Und das, obwohl Ken Flammers zu den Menschen zählte, die eindeutig zu wenig Fantasie besaßen. Doch er hatte ihm nicht widersprochen, nachdem Lando behauptet hatte, dass alle Ertrunkenen als Geister am Meeresboden leben würden. Ken hatte gesagt: „Na klar, wo sollten sie sonst auch hin?“ 

Jetzt war Lando sich gar nicht mehr so sicher, ob er das nur so gesagt hatte. Machte auch Ken sich schon über ihn lustig?  

Sollte Lando nicht von einem Untoten angegriffen werden, so warteten die Giftfische und Raubfische der Todesbucht sicherlich nur darauf, sich auf ihn zu stürzen, sobald er zu ihnen hinabtauchten würde! Sehr zum Ärger seines Vaters jagten Lando auch die großen Krallenkrabben Angst ein. Sie kamen ihm wie Monster vor, die ihm mit ihren spitzen Scheren seine Finger abschneiden wollten. Er traute sich nicht einmal dann, eine Krallenkrabbe zu berühren, wenn sie schon halbtot in einer der Kühlkisten seines Vaters lag. Auf einmal musste Lando an die Blutschattenfische von gestern denken. Ken und er hatten die gefährlichsten Tiere des Ostmeeres aus nächster Nähe betrachtet. Sie hatten bei einer Fütterung sogar die drei spitzen Zahnreihen gesehen und waren noch lange vor dem Becken stehen geblieben, bis Frau Loring gekommen war, um sie zu holen. Lando sah wieder hoch. 

Brandon und Piet schwammen weit hinaus. Sie mussten wahnsinnig sein! Henna rief ihnen hinterher, dass sie gefälligst auf sie warten sollten. 

Auf einmal entdeckte Lando Kens Finger direkt neben sich am Bootsrand. Als Leopold Wasser in einen großen Behälter goss, der für die gefundenen Mondmuscheln der Schüler gedacht war, flüsterte Ken nach oben: „Lando, erinnerst du dich an den Schwebfisch von gestern?“ 

„Im Aquarium?“ 

„Ja, natürlich! Wo denn sonst?“ 

Kens Augen waren durch seine Brille stark vergrößert. „Ich meine den Schwebfisch mit den grauen Flügeln und den Stielaugen, der so aussah wie ein Ufo.“ 

„Was ist damit?“, wisperte Lando nach unten. 

Leopold unterbrach sie. „Lass vom Boot ab, Ken! Schwimm zu den anderen! Hier vorn wirst du keine Mondmuscheln finden.“ 

Ken zuckte zusammen. Dann ließ er seine Finger vom Bootsrand gleiten. Er stieß einen Seufzer aus, bevor er auf die ihm ebenfalls verhassten Mitschüler zuhielt. Lando sah seinem Freund irritiert hinterher. Jetzt war nur noch Kens Hinterkopf zu sehen. Über und unter dem gelben Band der Taucherbrille standen Kens dunkle Haare ab. Was hatte er ihm nur sagen wollen? Gab es etwa Schwebfische da unten? Das waren doch Giftfische, oder? Sollte er Leopold warnen? Aber was würde er dann von ihm denken? Das würde sich auch zu albern anhören, so, als hätte er nun endlich eine geeignete Entschuldigung gefunden. 

Jetzt hörte er seine Mitschüler reden, obwohl sie sich vom Boot entfernt hatten. Piet sagte: „Der Fisch steht immer noch auf dem Sprungbrett. Wenn er länger in der Hitze bleibt, dann ist er bestimmt bald gar!“ 

Henna lachte. Sie schlug Piet vor: „Dann hol ihn doch runter und brat ihn!“ Neben ihr meinte Brandon: 

„Es soll ja Kiemenmenschen geben, die nie wieder aus dem Meer zurückgekehrt sind.“ 

Piet rief: „Hoffentlich ist Lando so einer!“ 

Sie lachten. Um nicht zu Piet, Brandon und Henna zu sehen, fixierte Lando den Horizont. Das sollte auch gegen Seekrankheit helfen. Es nützte nichts, ihm war schlecht. Sein Blick fiel auf die Insel. Die spitzen Felsen der Tanzenden Meerjungfrau ähnelten einem Raumschiff. Am liebsten wäre er damit abgehoben und zu einem anderen Planeten geflogen. Irgendwohin, wo es keine Muschelprüfungen gab und keine verdammten Idioten wie Henna, Piet und Brandon! 

 

Als eine Möwe dicht an ihm vorbeiflog, kam Lando wieder ganz im Hier und Jetzt an. Die Wellen rauschten viel lauter als zuvor. Plötzlich wurde ihm kalt. 

Noch schlimmer aber war, dass er schlagartig die Anwesenheit anderer Menschen spürte. 

Er wurde von allen Seiten beobachtet: von Leopold, der hinter ihm saß, und von seinen Mitschülern, die unter ihm schwammen. Bald würde er auch zur Belustigung der Fischer, der Muscheltaucher und der anderen Tauchschüler beitragen. Am Strand wurden viele Boote ins Meer gelassen. Lando konnte es ganz genau hören, auch, wie Rupert Anweisungen gab und Tyron mit den Muscheltauchern sprach. Jetzt fuhren die Fischerboote in die Bucht hinaus. Sie verursachten viele Wellen, die Leopolds Boot und das Sprungbrett enorm zum Wanken brachten. ...

Tempus fugit venceremos - Das Rätsel der Nikolaikirche

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